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<pre>Trotz eines 1:2-Rückstandes haben die Bayern ihr Auftaktspiel in Wolfsburg noch mit 3:2 gewonnen und ihrem Trainer Vincent Kompany seinen ersten Bundesliga-Sieg beschert. Es spricht Vieles dafür, dass es am Sonntag den nächsten Münchner Dreier geben wird. Keines der bisherigen 24 BL-Heimduelle mit Freiburg hat der Rekordmeister verloren (21S, 3U).  <p> Die bestens eingestellten Schanzer wussten es stattdessen klug zu verhindern, dass es überhaupt zu gefährlichen Aktionen im zu verteidigenden Strafraum kam — und mit dem schnellen Umschaltspiel wurden die Augsburger schließlich vollends mit den eigenen Waffen kaltgestellt.  <p>  Da die Münchner als besonders nachtragend gelten, wird der Rekordmeister die Gunst der Stunde sicherlich nicht ungenutzt verstreichen lassen; die Schwäche der Fohlen bietet schließlich die große Chance, sich genüsslich für die zahlreichen Enttäuschungen der vergangenen Jahre zu revanchieren. <p> Dafür haben die Bullen die beiden bisherigen Aufeinandertreffen in Liga und Pokal in dieser Spielzeit zu Hause gewonnen (3:0 und 2:1). Trotz des aktuellen vierten Ranges spielt RB seine zum Vergleichszeitpunkt zweitschlechteste Saison im Oberhaus. Mit dem 1:1 gegen Schlusslicht Kiel am vergangenen Spieltag verpasste Leipzig den dritten Sieg am Stück. <p>  Heldenhaft hielten sich die Lilien in den vergangenen drei Wochen zappelnd über Wasser, bevor sich die Mühen nun doch als vergebens erweisen: Das samstägliche Gastspiel in der Münchner Allianz Arena dürfte den dritten Bundesliga-Abstieg des SV Darmstadt auch rechnerisch besiegeln.  </pre>


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<pre>Weisen einerseits elf Niederlagen in Serie auf die manifestierte Chancenlosigkeit der Bremer hin, muss sich der Eindruck der totalen Unterlegenheit vor allem aus der Höhe der kassierten Pleiten ergeben: In den letzten Jahren kamen die Grün-Weißen an der Weser nie mit weniger als fünf Gegentreffern davon.  <p> St. Pauli beendete mit dem 1:0 über Hoffenheim eine sechs Spiele anhaltende Sieglosserie (2U, 4N) und sammelte drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. In keiner der letzten sieben BL-Partien schossen die Kiezkicker mehr als ein Tor. Mit gerade einmal 20 Treffern stellen sie die schwächste Offensive im Oberhaus. Aber: Mit nur 30 Gegentreffern stellt der FCSP als 15. der Tabelle auch die drittbeste Abwehr.  <p>  In Abschnitt zwei war bei den verunsicherten Niedersachsen dagegen wieder ein Rückfall in alte Muster (Passivität, fehlender Siegeswille, schwaches Defensivverhalten) erkennbar. Nicht zuletzt deshalb hätte der VfL den Punktgewinn am Ende sogar beinahe noch aus der Hand gegeben. <p> In der Bundesliga gab es das Aufeinandertreffen zwischen Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart bereits 102 Mal. Dabei könnte die Bilanz kaum ausgeglichener sein. <p>  Nach zwei 0:1-Pleiten zum Auftakt in das neue Jahr konnte St. Pauli am vergangenen Wochenende seinerseits ohne Gegentreffer gewinnen: 2:0 in Heidenheim. für die Kiezkicker war das der vierte Sieg im zehnten Bundesliga-Auswärtsspiel dieser Saison. Zu Hause steht der FCSP bei einer 1-2-5-Bilanz und 3:10 Toren. Damit ist der Aufsteiger das aktuell schlechteste Heimteam im Oberhaus.  </pre> 


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<pre> Pünktlich zum Anpfiff sollte darüber hinaus auch Schipplock seine Magen-Darm-Geschichte ausgestanden haben; überdies wird der zuletzt aus disziplinarischen Gründen nicht berücksichtigte Gondorf mit großer Wahrscheinlichkeit wieder im Kader stehen.  <p> Während an der Spitze wie gewohnt gepflegte Langeweile herrscht, garantieren jedoch die Kämpfe im Verfolgerfeld dafür, dass sich auch fortan das Einschalten der Bundesliga lohnt: Schließlich droht hier in den kommenden Monaten so manches etablierte Team auf der Strecke zu bleiben.  <p>  Doch das bislang einzige Bundesliga-Heimspiel gegen die nominell unterlegenen Schanzer brachte im Frühjahr nur einen Punkt ein (1:1). Schwer vorstellbar also, dass sich die seit jeher anspruchsvollen Fans der Rothosen erneut mit einer Punkteteilung zufriedengeben werden. <p>  Diesen Kampfgeist wird am Samstag aller Voraussicht nach auch der SC Freiburg zu spüren bekommen. Die Breisgauer werden am Böllenfalltor alles geben müssen, denn auch beim Tabellenletzten stehen die Punkte nicht einfach zum Abholen bereit. <p>  Tatsächlich haben die Dortmunder einzig gegen den Hamburger SV zwischen 1976 und 1988 (24 Spiele in Folge mit Gegentreffer) eine schlechtere Serie hingelegt.  </pre>


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<pre> für eine gute Punkte-Chance spricht dabei nicht zuletzt die Tatsache, dass sich die Kraichgauer in den letzten Monaten bereits gegen etliche Spitzenteams bewährten; nach einem Beinahe-Sieg gegen Leipzig wurden unter anderem Leverkusen und die Berliner Hertha zur Strecke gebracht.  <p> Dazu kommt, auch das ist ein Bayern-Klassiker Zuhause: Es werden viele Tore erwartet. Die Buchmacher sind sich sicher, dass es mindestens vier Treffer werden. Logisch, vor einem Jahr waren es ja sogar deren sieben.   <p> Dies wird von den Wettanbietern naturgemäß ganz genauso gesehen, die sich vereinzelt bereits zur vorzeitigen Auszahlung der Meisterwetten entschieden haben — auch bei den etwas geduldigeren Bookies sind bei einem Tipp auf die Bayern aber keine nennenswerten Gewinne mehr zu erwarten. <p>  Petersen ist in dieser Saison zum erfolgreichsten „Joker“ in der Bundesliga-Geschichte geworden und hat den Rekord von Alexander Zickler, der ebenfalls 18-mal als Einwechselspieler getroffen hatte, eingestellt.  <p> Ob die Pause der Kicker in einem Spiel bei dem vermutlich ohnehin kaum etwas zu holen ist, nun geplant war oder nicht — Trainer Dirk Schuster schätzt die Lage vor dem Bayern-Spiel folgendermaßen ein:  </pre>


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<pre> An vorderster Front könnte Maximilian Philipp agieren, der in der vergangenen Saison — seiner ersten für den BVB — in 28 Spielen für neun Tore und fünf Assists gesorgt hatte.  <p> Dabei ist es gerade einmal zwei Wochen her, als den Leverkusenern der Himmel noch vermeintlich sperrangelweit offen zu stehen schien: Die beiden souveränen Siege gegen Frankfurt und Augsburg nährten den Verdacht, dass der so lange erwartete Aufschwung endlich doch an Fahrt gewinnt.  <p>  Die Werkself kassierte im Berliner Olympia-Stadion gegen Hertha BSC nicht unverdient eine 1:2-Niederlage und steht in der Fremde noch ohne Punktgewinn da. Um zumindest in die Nähe des Ziels Champions League zu kommen, sind jedoch Auswärtszähler unerlässlich. Nach fünf Spieltagen hinkt Leverkusen den Erwartungen hinterher. <p>  Da überdies auch den jüngsten Auswärtsspielen in Köln und Gladbach nur überaus schmeichelhafte Dreier entsprangen, scheint die mittlerweile zu konstatierende Rückkehr auf den zweiten Tabellenplatz in erster Linie glücklichen Umständen geschuldet zu sein.  <p> Andererseits ist der Club eine Art Lieblingsgegner der Freiburger, die auf Bundesligaebene seit zehn Duellen unbesiegt sind (7 S, 3 U).  </pre>


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